1. Platz

Beitrag 307: Anders Aussehen in den sozialen Medien

Projektbeschreibung:

Hier kannst/könnt du/ihr der Jury, den Besuchern und uns als Team mitteilen, wer/was dich zu deinem/eurem Projekt inspiriert hat und was du/ihr damit erreichen möchte(s)t.

 

Seit Jahren spielen Soziale Medien eine sehr große und bedeutende Rolle in unserem Leben. Dass wir unsere Familie, unser Essen, unseren Alltag und unser Leben mit Fremden teilen würden, war früher unvorstellbar, doch heutzutage teilen wir alles mit unseren Geliebten (und Fremden!)
Schöne Momente, lustige Erlebnisse und unvergessliche Erinnerungen.
Einschulungen und Abschlüsse über Geburtstage und Familientreffen bis hin zu Hochzeit und co, alles wird auf den Social Websites wie z.B. Facebook, Instagram und Snapchat gepostet, um jeden etwas am Glück teilhaben zu lassen.
Aber geht es wirklich nur darum?
Eher weniger: immer mehr geht es um Likes, Follower und Reichweite.
Wie bekomme ich mehr Likes, mehr Follower? Wie bekomme ich mehr Freunde, und wie, mehr Aufmerksamkeit?
Die Menschen, vor allem die Jugend, sind abhängig von „Gefällt-mir“-Buttons und verändern dafür deren ganze Persönlichkeit, in Hoffnung, Zuneigung und Aufmerksamkeit anderer zu erlangen, Freunde zu gewinnen und sich „perfekt“ darzustellen.

Unser Ziel als Gruppe ist es, den Menschen -der Jugend vor allem- zu zeigen, dass das Leben schön ist, auch ohne Likes oder Abonnenten. Dass es okay ist, man selbst zu sein, seine Macken zu zeigen und auch mal Bilder hochzustellen, die nicht im perfekten Licht von der Schokoseite und mit 10 verschiedenen Filtern gemacht wurden. Dass die schönsten Momente die sind, die man mit seinen eigenen Augen sieht und wahrnimmt und nicht durch die Kamera.
Unser Ziel ist es, die Realität und die wahre Schönheit des Lebens zurückzuholen und den Schein der Social Media Seiten zur Seite zu schieben, denn mal im Ernst: wir alle sind weder perfekt, noch haben wir ein perfektes Leben, aber genau das macht das Leben doch zu einem richtigen Leben. Wir sind so sehr damit beschäftigt alles mit anderen zu teilen und ihnen unser Glück zu zeigen, dass wir verpassen, glücklich zu sein.

 

 


2. Platz

Beitrag 315: # beyourself

Projektbeschreibung zu #beyourself

 

Bevor wir anfingen an dem Projekt zu arbeiten, wussten wir, es würde nicht einfach werden, eine Idee zu finden und noch schwieriger würde es werden, die Idee umzusetzen. Doch fanden wir uns schnell in unserer Gruppe zusammen und unsere Zweifel wurden verdrängt durch produktives Arbeiten in der Gruppe. Die Phase des Eifers blieb, aber schnell wurde uns klar, dass wir uns immer wieder an Ideen aufhingen, die sich letztlich als unbrauchbar herausstellten, weil das Thema entweder schon viel zu oft beleuchtet wurde oder weil es viel zu einseitig war.

 

Als wir über das Posten und die eigene Identität im Netz nachdachten, kamen wir irgendwann an den Punkt, an dem wir zwischen Jungen und Mädchen differenzierten. Mädchen machen sich aus Neid und Eifersucht oft gegenseitig schlecht, sodass sie vergessen, wie toll und einzigartig sie selbst sind, während Jungen sich gegenseitig mehr Anerkennung schenken und gleichzeitig schaffen sie es, den Blick für sich selbst nicht zu verlieren.

 

Wir finden, dass diese ganzen Selbstzweifel aber auch die Chance, sich gegenseitig mehr zu würdigen durch die ständige Präsenz der sozialen Medien verstärkt wird, weswegen es an der Zeit ist, selbst zu entscheiden, ob man sich von den sozialen Medien positiv oder negativ beeinflussen lässt.

 

Wir wollen mit dem Beitrag darauf hinaus, dass wir so oft nicht in dem Gefängnis sitzen, dass die Gesellschaft uns gebaut hat, sondern in dem, das wir uns selbst erbaut haben.

Unser Beitrag fördert die Vielfalt der Gesellschaft, weil er zeigt, dass man nur weiter kommt, wenn man sich selbst treu bleibt und sich nicht so leicht von den Illusionen eines Bildes beeinflussen lässt.

 

 


3. Platz

Beitrag 301: Der Geist unsrer Zeit

Mein Styroporkopf stellt die sozialen Medien und ihre Abhängigkeit dar.

Vor den Augen ist ein Handy angebracht, welches die „Blindheit“ der Gesellschaft darstellen soll. Menschen schauen stundenlang auf ihr Handy, egal ob für Nachrichten, Videos oder Bilder, und müssen ständig erreichbar sein. Das Leben spielt sich hauptsächlich auf den sozialen Netzwerken ab: alles wird gepostet und geteilt, ob Essen mit Freunden, Urlaub oder Erinnerungsfotos/Videos, wozu die verschiedensten Social Media Seiten existieren. Auf dem Kopf sind diese auf der linken Seite in verschiedenen Gehirnbereichen dargestellt. Ich habe die bekanntesten und meist genutzten Seiten herausgesucht und jeweils deren Logos gemalt: WhatsApp, Snapchat, Netflix, Facebook, Twitter, YouTube, Instagram und Google. Auf der gegenüberliegenden rechten Seite sind jeweils parallel Bilder von diesen Social Media Seiten geklebt. Die Bilder zeigen wie z.B. bei Snapchat den Hundefilter, bei Twitter Tweets von Donald Trump oder bei YouTube lustige Tiervideos. Auf dieser Seite sowie auch auf dem Mund sind Smileys in unterschiedlichen Stimmungen angebracht. Diese stellen die Abhängigkeit von Emojis dar, die in Textnachrichten oder Bildern nicht mehr wegzudenken sind. Lebenssituationen oder Emotionen können dadurch problemlos dargestellt werden. Die Verbindung der „Gehirnbereiche“ wird durch die LEDs dargestellt. Außerdem sind die LEDs eine Verbindung von Handy zur Kamera, was bedeutet, dass wir unser ganzes Leben aufnehmen, das Handy immer bei uns haben, aber es keine Sicherheit gibt, ob wir ständig beobachtet oder überwacht werden. Einige glauben, dass alles privat ist, wenn man den „Privat-Button“ klickt, doch die Privatsphäre ist so einfach zu durchbrechen, wie z.B. bei Chat- oder Suchverläufen. Dies symbolisiert auch das offene Schloss auf der linken Kopfhälfte. Das Internet und die sozialen Netzwerke sind zugänglich für alle, ob Jung oder Alt. Falsche Vorbilder können leicht entstehen und falsche Sachen können einfach geteilt werden. So schön und allwissend das Internet auch ist, es vergisst nichts.

Ein weiteres Element ist die kleine Weltkugel am Hinterkopf. Ihre Bedeutung ist einfach. Die sozialen Medien sind auf der ganzen Welt verbreitet, da das Handy und das Internet einer der aktuellsten Themen der Zeit und die Erfindung des Jahrhunderts ist. Nicht umsonst nennt man die heutige Generation auch „Digital Natives“. Das letzte Detail ist das Ladekabel. Es ist einerseits wie beim Aufladen in das Handy gesteckt, andererseits mehrmals um den Hals des Kopfes gewickelt und in den Rücken gesteckt. Dies soll symbolisieren, dass das Internet, Social Media und alles was dazu gehört uns durch ihre Abhängigkeit eine Schlinge um den Hals schnürt. Das Ladekabel wurde wieder in den Rücken gesteckt, um zu zeigen, dass wir selbst diesen Druck und das Internet am Leben erhalten, da wir täglich auf neue Innovationen und Apps anspringen und diese annehmen. Ein Ende ist nicht in Sicht.

 

Den Styroporkopf habe ich speziell genommen, da dieser einen größeren Bezug zu dem Menschen selbst hat und man sich selbst darin in einigen Punkten wiedererkennt. Durch das Projekt wird man zum Nachdenken angeregt, ob das Internet und die sozialen Netzwerke wirklich so schön sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen.