29.01.2017

Passend zum diesjährigen Motto "Superhelden?": Ein Held unserer Tage...

"Kurz nachdem US-Präsident Donald Trump einen  Einreisestopp für Menschen aus mehreren muslimischen Ländern verhängt hat, hat Kanadas Premierminister Justin Trudeau erklärt, Kanada heiße Flüchtlinge weiterhin willkommen. "An diejenigen, die vor Verfolgung, Terror und Krieg fliehen, die Kanadier werden Euch willkommen heißen, unabhängig von Eurem Glauben", schrieb Trudeau auf Twitter. "Diversity ist unsere Stärke", ergänzte der Politiker der Liberalen."

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/justin-trudeau-kanadas-premier-distanziert-sich-von-donald-trumps-fluechtlingspolitik-a-1132192.html


05.01.2017

 

Dieses Jahr heisst das Motto „Superhelden?“.

 

Superhelden?

 

Superhelden sind Comichelden, die sagenhafte, irreale Fähigkeiten haben; jeder kennt Superman, Wonder Woman, die Avengers, die Mutanten aus der „X-Men“-Filmreihe etc. Superhelden können ganz selbstverständlich fliegen, Flugzeuge umlenken, mit dem Blick Explosionen auslösen.

Superhelden spiegeln unsere Sehnsucht nach Größe, Einfluss und Bedeutung, sodass sogleich viele Fragen aufkommen: Wofür würden wir solche Macht einsetzen? Würden wir sie missbrauchen? Können uns heute sogenannte starke Personen helfen? Was heißt heute „Stärke“ und welche Stärken sind wirklich gefragt? Brauchen wir Vorbilder und wer ist heute wirklich Vorbild? Und welche Vorbilder helfen wirklich weiter? Welche konkreten Veränderungen können wir heute schon anstoßen und bewirken und welcher Fähigkeiten bedarf es dazu? Wie kommen Superhelden mit Niederlagen zurecht? Welche Fähigkeiten sind gefragt, wenn wir Kränkungen, Scheitern oder Verlust zu verarbeiten haben?

 

Dabei dürft Ihr euch zwischen folgenden drei Unterthemen/Fragestellungen entscheiden:

 

Helden des Alltags

Wer ist für mich ein „Held“/eine „Heldin“? Wenn ich schon keinen Superheld in meiner Umgebung kenne, wer ist dann mein persönlicher Held/meine persönliche Heldin? Was würde ich am liebsten nach Art eines Superhelden/einer Superheldin direkt ändern? Was macht einen „Helden des Alltags“ aus?

 

Heldinnen

Welche Frauen finde ich beeindruckend? Was kann man tun, um diese Heldinnen neben den Helden bekannter und einflussreicher zu machen? Welche historische Heldin verdient es, neu entdeckt zu werden? Was unterscheidet Heldinnen von Helden?

 

Glücklich ist das Land, das keine Helden braucht.“  (Brecht, Das Leben des Galilei)

Woher kommt unser Bedürfnis nach Superhelden/Helden? Was sagt unser Ruf nach großen Führergestalten über uns und unsere Situation aus? Leben wir in einem postheroischen Zeitalter oder haben starke Typen/Autoritäten heute gerade wieder Hochkonjunktur? Welche Tugenden und besonderen Fähigkeiten werden heute gebraucht?


Mitteilungen zu unserem letzten Wettbewerb 2016:


15.07.2016

Liebe TeilnehmerInnen, Besucher und Interessierte,
wir möchten Euch dafür danken, dass Ihr mitgemacht und den Wettbewerb unterstützt habt! Das Motto „Die Geschichte des Anderen“ haben wir gemeinsam mit der gelungenen Preisverleihung abgerundet. An dieser Stelle möchten wir allen Teilnehmern gratulieren, denn wer sich für die Vielfalt in unserer Gesellschaft einsetzt, kann nur zu den Gewinnern gehören.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Wettbewerb mit Euch! 
Euer WSV-Team


04.07.2016

 

Liebe TeilnehmerInnen, 

 

gestern fand die Ausstellung eurer Beiträge statt: Bunt und vielfältig war es! Verschiedene Geschichten und verschiedene Perspektiven haben zu mehr Verständnis und Einfühlvermögen dem vermeintlich Anderen gegenüber geführt. Der Einsatz aller TeilnehmerInnen und ihrer Beiträge war beeindruckend und die Jury stand vor der schwierigen Aufgabe die “Besten” herauszufinden. Die Entscheidund fiel ihr sehr schwer! Eigentlich eine unmögliche Aufgabe, da jeder Beitrag und jede Geschichte ein Gewinn für unser Miteinander ist. In diesem Sinne gab es gestern nur Gewinner! Und dennoch: die Siegerplätze mussten vergeben werden und wie beim Elfmeterschießen war es knapp. Die Sieger stehen fest und werden in den nächsten Tagen benachrichtigt, die prämierten Beiträge werden hier veröffentlicht.

 

Ein Großer Dank an alle, die mitgemacht haben!

Euer “Wir Sind Vielfalt”-Team 

 

Auf unserer Facebook Präsens gibts schon mal die ersten Eindrücke... Die Fotos des Fotografen sind auf dem Weg. Bitte die Facebook-Seite liken, damit ihr up to date bleibt.


Die Geschichte des Anderenlautet dieses Jahr unser Motto.

Erstellt einen Beitrag zu einem Thema eurer Wahl, das zu dem vorgegebenen Wettbewerbstitel passt.

Ob ihr eine Freundin/ einen Freund interviewt, der etwas interessantes erlebt hat, in ein Flüchtlingsheim geht und mit Jugendlichen dort ein Projekt auf die Beine stellt- also die "Geschichte" im Sinne einer Erzählung seht, oder euch die Geschichte der Maya anschaut und diese thematisiert und somit die "Geschichte" anderer im historischen Sinne betrachtet, ist dabei ganz euch überlassen. Mehr dazu...

Aktuelles

15.05.2016

Die Anmeldefrist ist abgelaufen und es wurden viele interessante Beiträge angemeldet. Die Einreichung der Beiträge erfolgt bis zum 11.6.16.


10.05.2016

Ein vierminütiger Augenkontakt bringt die Menschen viel näher zusammen als alles andere. Das hat der amerikanische Psychologe Arthur Aron schon vor 20 Jahren entdeckt. Können wir diese Kraft nicht auch nutzen, jenseits von Zahlen und Statistiken einander wieder näher zu kommen?


28.02.2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehr geehrtes "Wir sind Vielfalt"-Team,

liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

das diesjährige Motto des Wettbewerbs lautet "Die Geschichte des Anderen".

Es lädt dazu ein, sich mit den Sichtweisen seiner Mitmenschen zu beschäftigen. Der Blick durch die Augen eines Anderen, das Teilen einer Geschichte – dies bietet die Möglichkeit für einen Dialog. 

 

Denn im Gespräch lernen wir nicht nur viel über den Anderen, am meisten aber auch über uns selbst.

Der Wettbewerb will diese Auseinandersetzung fördern – auch um vielleicht zu erkennen, dass die Gemeinsamkeiten meist größer sind als die Unterschiede.

 

Ich diesem Sinne wünsche ich viel Erfolg bei den Vorbereitungen und eine erfolgreiche Veranstaltung.

 

 

 

Michael Ebling

Oberbürgermeister Mainz


24.02.2016

Ein vielfältiger, aber doch so gleicher Einblick in das Leben zweier Flüchtlinge. Lasst euch inspirieren, um auch dieses Jahr einen kreativen Wettbewerbsbeitrag zu leisten.


14.02.2016


27.01.2016

Würden wir für jedes Opfer eine Schweigeminute einlegen, schwiegen wir für 20 Jahre.

Wir gedenken der Opfer des Nationalsozialismus und stellen uns entschieden gegen jegliche Form der Intoleranz und des Rassismus.

#HolocaustMemorialDay

24.01.2016

Der diesjährige Wettbewerb ist eröffnet!

Wir freuen uns auf alle Beiträge und wünschen allen Teilnehmern viel Spass und Erfolg!


23.12.2015

In der Hoffnung, dass Liebe und Menschlichkeit die Grenzen zu Anderen überwinden…wünschen wir Euch und Euren Familie

besinnliche Feiertage, Gesundheit und alles Gute für das Jahr 2016.


Mitteilungen zu unserem Wettbewerb 2015:


29.06.2015

Vielen herzlichen Dank für die tollen Beiträge und das großartige Engagement der SchülerInnen bei der Ausstellung!

Der Schirmherr

Markus Müller

Intendant des Staatstheaters Mainz 

Kooperationspartner

Termine  
Ab sofort!        Wettbewerbsbeginn
02.05.17 Abgabeschluss
20.05.17

Ausstellung & Preisverleihung



Preisverleihung 2015

Das Beratungsgremium

Der Jugend- und Schülerwettbewerb wird aktiv beraten und unterstützt von

  • Jochen Hartloff (Justizminister a.D., M. d. LT Rheinland-Pfalz)
  • Frau Günsel Gül Keskinler (Integrationsbeauftragte des DFB)
  • Univ.-Prof. Dr. Franz Hamburger (Universität Mainz Institut für Erziehungswissenschaft, Sozialpädagogik)
  • Univ.-Prof. Dr. Karin Bräu (Universität Mainz Institut für Erziehungswissenschaft, Schulpädagogik)
  • Frau Waltraud Fesser (Verbraucherschutz)
  • Dr. Matthias Wallich (Ethik- und Deutschlehrer)
Galerie
Neue Rubrik: Zitate

Ab sofort werden wir hier Zitate einstellen, die etwas mit unserem aktuellen Thema zu tun haben und euch (hoffentlich) zum Nachdenken anregen soll. Alle Zitate findet ihr hier.

In diesem Sinne hier unser erstes Zitat:

"Der Andere ist der, der mich daran hindert, mich endlos zu wiederholen." (Jean Baudrillard)

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